Familienplanung für die Ewigkeit

Sukzessionsordnungen in den Fideikommissurkunden niederösterreichischer Adelsgeschlechter des 17. Jahrhunderts

Title (deu)
Familienplanung für die Ewigkeit
Sukzessionsordnungen in den Fideikommissurkunden niederösterreichischer Adelsgeschlechter des 17. Jahrhunderts
Description (deu)
Bei Fideikommissen handelte es sich um ein Rechtsinstrument, auf dessen Grundlage Adelige des europäischen Ancien Régime ewig geltende Sukzessionsordnungen für bestimmte Güterkomplexe etablieren konnten. Im 17. Jahrhundert verbreiteten sich Fideikommisse auch in der Habsburgermonarchie. Der Artikel analysiert die Dokumente von vier niederösterreichischen Adeligen des 17. Jahrhunderts, in denen sie Fideikommisse gestiftet und damit die Form der Herrschaftsübertragung festgesetzt haben. Die erste Stiftung aus dem Jahr 1606 enthält noch einige egalitäre Elemente, die Dokumente aus der Regentschaftszeit Leopolds I. setzten hingegen die Primogenitur konsequenter durch. Töchter und ihre Nachkommen blieben in der Regel vom direkten Zugang auf fideikommissarisch gebundenen Gütern ausgeschlossen, konnten aber in einigen besonderen Situationen zu deren Inhaberinnen/Inhabern werden. Tendenziell wurden auch Geistliche, uneheliche Kinder, Protestanten und Majestätsverbrecher von der Erbfolge exkludiert.
Keywords (deu)
ÖsterreichVererbenTestierpraktikenFrühe NeuzeitErbenTestamenteVermögenstransferSukzessionsordnungVormoderneNiederösterreichFideikommissLegateGrundherrschaftGütergemeinschaftUrkundenLeopold I.Primogenitur
Subject (eng)
ÖFOS 2012 -- 504026 -- Social history
Subject (eng)
ÖFOS 2012 -- 601016 -- Austrian history
Subject (eng)
ÖFOS 2012 -- 505037 -- Family and inheritance law
Subject
Subject
Subject
Type (eng)
Language
[deu]
Persistent identifier
ISBN
978-3-903127-36-4
Volume
Studien und Forschungen aus dem NÖ Institut für Landeskunde, Bd. 76
From page
25
To page
53
Publication
NÖ Institut für Landeskunde , St. Pölten , 2021
Date issued
2021
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