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<title>Zur Physiologus-Überlieferung in Göttweig</title>
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<publisher>NÖ Institut für Landeskunde</publisher>
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<description descriptionType="Other">Die frühchristliche Naturlehre Physiologus gehört zu den am meisten rezipierten und tradierten Texten des Mittelalters, kaum ein Text wurde häufiger übersetzt. Mit sieben Textzeugen der lateinischen Fassung, großteils in der sogenannten „Dicta-Version“, nimmt auch der Bestand der Stiftsbibliothek Göttweig Anteil an dieser Tradition. Der prominenteste darunter ist zweifelsohne der ehemalige Cod. 101 aus der Mitte des 12. Jahrhunderts, heute New York, Morgan Library, Ms. M.832. Mit seinen prächtigen Illustrationen der Tiere, Hybrid- und Fabelwesen kam dieser Handschrift schon bald nicht nur innerhalb des Stiftes, sondern auch weit darüber hinaus erhebliche Bedeutung zu. Besonders deutlich wird dies um die Wende zum 15. Jahrhundert, als offensichtlich besonders viele Schreiber in Göttweig diesen Codex zum Anlass für die Produktion von weiteren Physiologus-Abschriften nahmen. Insbesondere in Cod. 263 sind sowohl Bildprogramm, als auch Text- sowie Mitüberlieferung derart deckungsgleich, dass von einem gezielten Versuch der Nachahmung ausgegangen werden kann. Die vielen Parallelen zwischen dieser Handschrift und ihrer 250 Jahre früher entstandenen Vorlage geben dabei Anlass zu fragen, inwiefern konkrete Bestände Schreib- und Rezeptionspraktiken innerhalb eines Klosters wiederspiegeln.</description>
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<subject>Paläographie</subject>
<subject>Palaeography</subject>
<subject>ÖFOS 2012 -- GEISTESWISSENSCHAFTEN (6) -- Geschichte, Archäologie (601) -- Geschichte, Archäologie (6010) -- Paläographie (601017)</subject>
<subject>ÖFOS 2012 -- HUMANITIES (6) -- History, Archaeology (601) -- History, Archaeology (6010) -- Palaeography (601017)</subject>
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